Ordentliche Beglaubigung

Meldepflicht

Die Beglaubigung basiert auf dem Prinzip der Selbstdeklaration. Somit trägt das Medienhaus die Verantwortung über die korrekte Deklaration der Auflagezahlen.

Damit eine Auflage als WEMF/KS-beglaubigt gilt, muss das Medienhaus der WEMF entsprechend dem aktuell gültigen Reglement sämtliche in der Erhebungsperiode tatsächlich verbreiteten Exemplare melden und sich einer Nachkontrolle unterziehen.

Erhebungsperiode

Als Basis für eine ordentliche Beglaubigung dient der Zeitraum von jeweils 01. Juli eines Jahres bis zum 30. Juni des Folgejahres

Durchführung

Die WEMF/KS-Beglaubigung umfasst Titel der folgenden Typologie:

Auflagebeglaubigung
  • Tages- und Wochenpresse (Typologie 1000)
  • Publikums-, Finanz-, Wirtschaftspresse (Typologie 2000)
  • Spezialpresse (Typologie 3000)
  • Fachpresse (Typologie 4000)

Im Auftrag der WEMF überprüfen die Revisionsgesellschaften Price Waterhouse Coopers sowie Ernst & Young die Titel der Kategorien I (>40 000 Exemplare) und II (>20 000 Exemplare) der Typologien 1000 und 2000.

Sind in Gesamtausgaben Titel der Kategorie III (<20 000 Exemplare) mit solchen der Kategorien I und II kombiniert, kontrollieren aus Effizienzgründen die Prüfgesellschaften sämtliche Titel der Gesamtausgabe.

Die Prüfung der Auflagezahlen von Titeln der Typologie 1000 der Kat III, sowie sämtlichen Titeln der Typologien 3000 und 4000 erfolgt grundsätzlich durch die WEMF.

Periodische Prüfung der Richtigkeit

Um die Korrektheit der publizierten Zahlen zu gewährleisten, werden die von den Medienhäusern gelieferten Angaben periodisch von der WEMF oder durch von ihr beauftragte Revisionsgesellschaften überprüft.

Auflagebulletin


Weiterführende Informationen